Amanda Hocking - Watersong: Sternenlied

| 27 April 2013 | , , , , |
 
Wer ihrer Schönheit verfällt, verwirkt sein Leben.
Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat …
Die 16-jährige Gemma liebt das Meer. Und sie liebt ihren besten Freund Alex. Der Sommer verspricht perfekt zu werden – bis die geheimnisvollen Mädchen Penn, Lexi und Thea auftauchen und Gemma in ihren Bann ziehen. Nach einer gemeinsamen Partynacht fühlt Gemma sich wie ausgewechselt: stärker, schneller und schöner als je zuvor. Was ist passiert? Als sie die Wahrheit erfährt, ist es bereits zu spät: Die verführerische Welt der Sirenen lockt Gemma unaufhaltsam in die tödlichen Tiefen des Meeres ...


 
Das Cover ist unglaublich schön! Zwar ist ein Mädchen abgebildet, aber wenn man den Schutzumschlag gegen das Licht hält, schimmert er in tausend Farben. Auch das Innere des Umschlags kann man bewundern, denn da sieht man das Mädchen und einen Jungen aufeinander zu schwimmen. Das englische Cover sieht sehr ähnlich aus, aber anders als im Deutschen sieht man über der Wasseroberfläche keinen Leuchtturm, sondern einen Mond.
Die Hauptprotagonistin Gemma hat mich ein wenig enttäuscht. Es wurde auch sehr oft aus Harpers Sicht erzählt, eigentlich öfter als aus Gemmas. Für mich sind die Charaktere während der ganzen Geschichte sehr blass geblieben und die Einzigen, mit denen ich mich anfreunden konnte, waren Alex und Bernie. Harper hat mit der Zeit eigentlich nur noch genervt. Gemma ist meiner Meinung nach naiv und regt sich viel zu schnell auf.
Ihre Mutter Nathalie ist ein besonderer Charakter. Ich mag sie, denn ihre Geschichte ist so traurig.
Der Schreibstil der Autorin ist nichts für mich. Er ist meiner Meinung nach oberflächlich und ich konnte nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Die Geschichte hat viel Potenzial, aber Amanda Hocking schaffte es nicht, mich zu fesseln. Gedankengänge der Hauptprotagonistin(nen) konnte ich nicht nachvollziehen, weil sie meistens gar nicht geschrieben worden sind und die Spannung eben nicht oft aufkeimte.
Die Handlung ist eher normal, also nicht langweilig, aber auch nicht sooo spannend. An einigen Stellen ist die Spannung gestiegen, zum Beispiel, als Penn und Thea von damals erzählt haben, oder als Gemma mit den Mädchen eine Party gefeiert hat, und wie das so alles abgelaufen ist. Aber spätestens beim nächsten Kapitel war sie wieder weg, die Spannung.
Fazit: Ein Auftakt einer Trilogie, die viel Potenzial hat, aber noch nicht ganz ausgeschöpft wurde. Da wurde eher an der Oberfläche gekratzt.
Ich kann nicht weniger oder mehr als 3 von 5 Herzchen vergeben, aber ich werde den nächsten Teil auch lesen, in der Hoffnung, dass er besser sein wird.
 
Autorin: Amanda Hocking
Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft und mit dem US-Verlag St Martin's Press Verträge über mehrbändige Jugendbuchreihen abgeschlossen. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt.
 
 
 
Titel: Watersong - Sternenlied
Seitenanzahl: 320 Seiten
Verlag: cbt
Preis: - Hardcover: 16.99€
          - eBook: 13.99€
Leseprobe: Hier (weiter unten)
 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim cbt Verlag und Lovelybooks für dieses Rezensionsexemplar bedanken!
 
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