Caragh O'Brien - Die Stadt der verschwundenen Kinder

| 10 März 2013 | , , , |
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Eine junge Heldin, ein furchtbares Geheimnis, eine Welt zwischen Licht und Dunkel ...
Die junge Gaia gehört mit ihrer Mutter zu den wichtigsten Menschen in ihrer Gemeinschaft: Als Hebamme muss sie jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgeben – so lautet das Gesetz. Noch nie hat es jemand gewagt, gegen dieses Gesetz und die Herrscher jenseits der Mauer aufzubegehren. Doch dann werden Gaias Eltern verhaftet, und das Mädchen begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Stadt jenseits der Mauer – und nach dem Schicksal der verschwundenen Kinder …

Ich habe von "Die Stadt der verschwundenen Kinder" die Taschenbuchausgabe mit "einer bislang unveröffentlichten Kurzgeschichte als Bonusmaterial". Das Buch hat mich echt umgehauen. Es ist schockierend!
Das Cover ist blau mit 2 Gesichtern darauf. Ich vermute stark, dass das Gaia ist, allerdings ist keine Narbe abgebildet. Außerdem sieht man überall diese Punkte, die für die Geschichte aber sehr wichtig sind.
Der Schreibstil  der Autorin gefällt mir mit einer Einschränkung sehr gut. Das Aber ist für mich die Sicht, aus der die Geschichte geschrieben wird, nämlich in der dritten Person. Ich persönlich hätte es für den Inhalt des Buches besser gefunden, wenn es aus der Sicht von Gaia erzählt würde. Für mich hätte das die Geschichte irgendwie authentischer gemacht. Das ist mir am Anfang gleich aufgefallen, und hat mich bis zum Ende hin begleitet. Ansonsten ist der Stil sehr angenehm und fließend.
Die Hauptperson Gaia fand ich wirklich lebendig. Ich konnte ihre Taten und Gedankengänge nachvollziehen. Mir ist aufgefallen, dass ihre Trauer um ihre Mutter und Vater oft aufgegriffen wird, aber nicht umgesetzt wird, was ich sehr schade fand.
Leon war am Anfang ein Rätsel. Er schien am Anfang sehr kühl, aber er taute immer mehr auf, als er Gaia sah. Ich fand es so süß, wo er Gaia die Orange geschickt hat! Ich glaube ich habe mich in ihn verliebt! <3 (Ich finde den Namen einfach so oberhammergeil! Nicht zuletzt, weil mein Kater so heißt!)
Die Handlung an sich ist sehr spannend aufgebaut. Nach und nach passieren immer mehr Dinge, die den Inhalt einfach besser macht. Als sich das Buch dem Ende näherte, wird es immer hektischer (mir ist aufgefallen, dass Gaia und Leon weite Strecken laufen, sie aber nie über Seitenstechen oder sonstiges plagen. Also ich wäre da körperlich zusammengebrochen...).
Ich möchte aber noch etwas zu der Sicht sagen:
Durch das Erzählen der Geschichte in der 3. Person schien sie am Anfang etwas oberflächlich. Ich habe gebetet, dass sich das ändert, weil das das ganze Buch zerstört hätte, und schließlich wurde es immer besser.
Ich vergebe 4 von 5 Herzchen, weil der Anfang etwas holprig war! ;)

Autorin: Caragh O'Brien

© Tomy O'Brien
Caragh O'Brien wuchs in Minnesota auf und studierte Literatur und Kreatives Schreiben. Nach dem Studium begann sie als Highschool-Lehrerin zu arbeiten und entdeckte nebenbei die Freude am Schreiben. »Die Stadt der verschwundenen Kinder« ist ihr erstes Jugendbuch und hat in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien viel Aufsehen erregt. Caragh O'Brien ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt mit ihrer Familie und zwei Wüstenrennmäusen in Connecticut.






Titel: Die Stadt der verschwundenen Kinder (Teil einer Trilogie)
Seitenanzahl: 480 Seiten (inklusive der Bonusgeschichte)
Verlag: Heyne Verlag
Preis: - Hardcover: 16.99€
          - Taschenbuch: 8.99€
          - eBook: 13.99€
Leseprobe: Hier (nach unten scrollen!)


Ich danke dem Heyne Verlag ganz herzlich dafür, mir ein Rezensionsexemplar geschickt zu haben!
 
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